Auch in einer Partnerschaft fordern wir vom anderen Anerkennung.

Menschen brauchen Anerkennung. Das wissen vor allem die, die in so genannten Beziehungsberufen arbeiten (Lehrer, Mitarbeiter in der freien Wirtschaft, kurzum: der Dienstleistungsbereich). Aber auch in einer Partnerschaft fordern wir vom anderen Anerkennung. Wenn auch oft unausgesprochen.BildIm aktuellen FOCUS (Ausgabe 40/2008) geht es um die Kunst des Lobens. Gar nicht so leicht, Anerkennung authentisch zu vermitteln. Im Artikel heißt es entsprechend, dass die "falschen Leute" das Loben als "gesprächstaktische Schmierseife" bzw. als "Fast-Food-Zuwendung" missbrauchen. Natürlich merkt der andere meist, dass derartige Pseudo-Anerkennung nur geflunkert und wertlos ist. Wie sieht's nun beim Flirten aus? Bekanntlich übertreiben es manche, meist Männer, mit der Lobhudelei, was sich sehr kontraproduktiv auswirkt. Gelingt dagegen ein Lob, passiert etwas Positives, vor allem im Gehirn. Unser Belohnungszentrum springt an und verwöhnt uns mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Daher sollte man auch beim Flirten ein, zwei Worte der Anerkennung an den Mann bzw. die Frau bringen - schließlich ist der andere ja auch daran beteiligt, dass es uns gut geht; am besten am Ende der Unterhaltung. Wie wäre es mit: "Hör zu, es ist schön, dass wir uns getroffen und nett unterhalten haben, bist ein netter Mensch." Oder: "Siehst Du, ich hatte eigentlich was anderes vor; und jetzt bin ich echt froh, dass ich Dich getroffen habe." Hier weitere Tipps, allgemein gehalten, aus dem Artikel:

So loben Sie richtig

1. Genau, also begründet und beschreibend; schon in einer treffenden Beobachtung liegt ja bereits Anerkennung, denn der andere fühlt sich wahrgenommen.
2. Ehrlich. Authentisch zu sein ist sehr wichtig. Loben Sie vom Herzen. Bevor Sie ohne Überzeugung oder nur strategisch loben - lassen Sie es lieber, der andere merkt Ihnen Ihren inneren Widerspruch an (Stichwort: Körpersprache).
3. Auf Augenhöhe. Sich respektvoll, ohne Sarkasmus mitzuteilen erschafft ein Gefühl von Gemeinsamkeit. Idealerweise findet dann ein harmonischer Austausch statt. Der positive Prozess verstärkt sich gegenseitig.

Merken Sie sich: Echte Anerkennung gehört zweifellos zum zum kleinen Glück im Alltag. Aber: nicht übertreiben!

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

Anmachmethoden - ohne Abfuhrgarantie

Viele zerbrechen sich den Kopf darüber, was gut bei anderen ankommt. Manche übertreiben es beim Ansprechen, sie wollen mit extrem ausgefallenen Sprüchen imponieren. Doch gerade diese Methode verhindert gewöhnlich, dass man sich näher kennen lernt.BildDie erste schmerzhafte Abfuhr, bekam ich mit 15. Ich sprach auf einer Party in einem kleinen pfälzischen Dorf ein attraktives Mädchen an. Ich ging einfach zu ihr hin und sagte: "Hallo, ich habe dich von da hinten gesehen." Zugegeben, nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber immerhin hatte ich mich überhaupt getraut. Ihre Antwort: "Na, dann geh doch wieder dahin zurück." Solche Abweisungen tun weh. Ich habe mir irgendwann im Laufe der letzten Jahre drei Ansprechmethoden überlegt, die meiner Meinung nach vorteilhaft sind, weil sie eine Abfuhr galant umgehen:

1. Methode der Alternativfrage
Man weiß nie genau, ob der andere an einem Gespräch überhaupt interessiert ist. Daher lohnt es sich, den ersten Satz als Alternativfrage zu formulieren, etwa so (in einem Café): "Hallo, haben Sie Lust, einen Kaffee mit mir zu trinken oder sind Sie noch verabredet?" In einer Lounge kann man entsprechend beginnen mit: "Guten Abend, kann ich mich kurz zu Ihnen stellen oder warten Sie auf jemanden." Hat Ihr Gesprächspartner Interesse an einem näheren Kontakt, geht er auf den ersten Teil der Alternativfrage ein, wenn nicht, auf den zweiten. Und eine unliebsame Abfuhr (siehe oben) wird verhindert.

2. Methode des nicht-zielgerichteten Kommentars
Wie wäre es mit einer unspektakulären Anmerkung zur aktuell erlebten Situation? Darauf kann der anderen eingehen, wenn er will. An der U-Bahn-Station, neben einem anziehenden Menschen stehend, kann man doch einfach mal loswerden (ohne Blickkontakt, aber gut hörbar): "Hm, jetzt hat meine Bahn schon wieder Verspätung." Und wieder gilt: der andere kann darauf eingehen ("Ja, das passiert mir hier auch öfter!"), wenn ihm danach ist. Schon ergibt sich ein Small Talk.

3. Methode der Banalität
In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass "authentische Natürlichkeit" immer noch am besten ankommt. Der bekannte Evolutionsbiologe Karl Grammer hat hierzu interessante Untersuchungen durchgeführt. D.h., man kann es auch mal mit folgenden Sätzen probieren: "Hallo, ich bin..., wie heißt du?", "Sind Sie öfter hier?", "Aha, was trinken Sie denn da?", oder: "Hallo, ich habe Sie von da hinten..." - Ach nee, den letzten Satz lassen Sie lieber weg.

Quelle: www.elitepartner.de/km/magazin

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